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Das
Städtchen Appenzell und der Kanton Appenzell Innerrhoden
liegen in einer malerischen Hügellandschaft südlich des
Bodensees. Wandern und Klettern im Alpstein und die
eigenständige, von starkem ländlichem Brauchtum und
kirchlichen Traditionen geprägte Kultur sind Höhepunkte.
Appenzell ist mit rund 7000 Einwohnern politisches,
wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des kleinsten
Schweizer Kantons Appenzell Innerrhoden. Im autofreien
Ortskern verlocken die schmucken Gassen mit den
zahlreichen kleinen Ladengeschäften zum Flanieren und
zum Einkaufsbummel. Charakteristisch sind die mit
Malereien reich verzierten Häuser. Das Museum Appenzell
im Rathaus und das private Museum «Im Blauen Haus»
zeigen einen Querschnitt durch Geschichte und Kultur.
Der
Hauptort Appenzell liegt in der Talmulde der Sitter, von
sattgrünen Hügeln umrahmt. Er ist im Stiftungsbrief der
Pfarrkirche vom 1071 erstmals erwähnt und umschliesst das
Gebiet des ehemaligen "Hofes" Appenzell. Die Bewohner
des Dorfes werden aus diesem Grund noch "Hofer" genannt.
Heute wird
das Dorfbild von Appenzell überragt durch die markante
Pfarrkirche (1824/25) mit dem spätgotischen Chor und dem
wuchtigen Turm (1488) sowie durch viele stattliche
Häuser wie Rathaus, Klosteranlagen und andere
historische Bauten. Die Bezirksgrenzen wurden 1872 nach
den alten Rhodsgrenzen festgelegt. Deshalb gehört heute
noch ein Teil von Appenzell (Blumenrain) zum Bezirk Rüte
und ein Teil (Forren) zum Bezirk Schwende. Darum hat
auch die Feuerschaugemeinde als älteste Gemeinschaft als
Zweckverband überlebt
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